Das ideale Webinar für Ärztinnen und Ärzte
Ärztinnen und Ärzte wollen sich fortbilden – doch zwischen Patientenversorgung, Dokumentation und administrativen Aufgaben bleibt dafür nur wenig Zeit. Ihnen bleiben gerade einmal 114 Minuten Lernzeit pro Woche. Wie schaffen Sie es, hier präsent zu sein? Der neue coliquio Report zeigt, wie ihr Webinar im vollen Praxis- und Klinikalltag überzeugt.
Ärztliche Aufmerksamkeit ist eine knappe Ressource
Webinare ermöglichen es Pharma- und Healthcare-Unternehmen, medizinisches Wissen ortsunabhängig und interaktiv zu vermitteln. Doch sie konkurrieren nicht nur mit anderen Fortbildungsangeboten, sondern mit Patiententerminen, Dokumentationspflichten und häufig auch mit dem Feierabend.
Der neue coliquio Report „So wird Ihr Webinar zum besten Zeitinvest für Arzt und Ärztin“ untersucht deshalb, wie Fortbildungsangebote konsequent am ärztlichen Arbeitsalltag ausgerichtet werden können. Grundlage ist eine Online-Befragung unter 223 Ärztinnen und Ärzten verschiedener Fachrichtungen.
Für Weiterbildung bleiben nur 114 Minuten pro Woche
Die befragten Ärztinnen und Ärzte arbeiten durchschnittlich 51,2 Stunden pro Woche. Davon entfallen 38,7 Stunden unmittelbar auf die Versorgung von Patientinnen und Patienten. Fast ein Viertel der Arbeitszeit wird damit für andere Tätigkeiten benötigt – von der Dokumentation über Abrechnung und Management bis zur Fortbildung. Für Fort- und Weiterbildung bleiben im Durchschnitt lediglich 1,9 Stunden beziehungsweise 114 Minuten pro Woche. Ein großer Teil dieser Lernzeit fällt zudem in die Abendstunden oder auf das Wochenende.
Ein Webinar muss seinen Platz im ärztlichen Alltag nicht nur finden – es muss die investierte Zeit sichtbar wert sein. Der Zeitdruck ist dabei deutlich spürbar: 47 % der Befragten empfinden den Aufwand für Dokumentation als unverhältnismäßig hoch. 43 % berichten von einem gestiegenen administrativen Aufwand. Gleichzeitig sind nur 15 % mit ihrem beruflichen Alltag zufrieden.
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Erfahren Sie im Report, wie Sie den gesamten Lifecycle Ihrer Webinare – von der Einladung über den Stream bis zur Nachbereitung – ideal am ärztlichen Alltag ausrichten. Es erwarten Sie:
- Neue Insights zum Tagesablauf eines Arztes bzw. einer Arztin
- Die Arztpersona „Dr. Sarah Meyer“ und 4 konkrete Webinar-Szenarien (Do’s & Don’ts)
- Wie Sie in Hoch-Dynamik-Fachgebieten wie der Onkologie punkten
Was ein Webinar für Ärztinnen und Ärzte attraktiv macht
Die Befragung zeigt: Nicht eine aufwendige Inszenierung entscheidet über die Attraktivität, sondern der konkrete Nutzen.
Die wichtigsten Anforderungen
- 59 % wünschen sich Praxisbezug: Fallbeispiele, Therapiealgorithmen und konkrete Handlungsempfehlungen überzeugen stärker als reine Theorie.
- 57 % wünschen sich On-Demand-Verfügbarkeit: Ärztinnen und Ärzte möchten selbst entscheiden, wann sie Inhalte starten, pausieren oder fortsetzen.
- 50 % wünschen sich wissenschaftliche Neutralität: Fortbildung sollte fachlich ausgewogen sein und nicht wie eine Verkaufsveranstaltung wirken.
- 43 % wünschen sich einen einfachen, technischen Zugang: Komplizierte Anmeldungen, zusätzliche Installationen oder fehlende mobile Nutzbarkeit werden schnell zur Abbruchhürde.
Auch der bleibende Nutzen zählt: 42 % wünschen sich eine CME-Zertifizierung, 41 % hochwertiges Begleitmaterial, das die wichtigsten Inhalte für den Praxisalltag kompakt zusammenfasst.
Für die Konzeption bedeutet das: Ein erfolgreiches Webinar verbindet wissenschaftliche Substanz mit unmittelbarer Anwendbarkeit. Es ist leicht zugänglich, flexibel nutzbar und hinterlässt nach der Veranstaltung mehr als eine Erinnerung an einzelne Vortragsfolien.
Wie gut kommen Live-Formate bei Arzt und Ärztin an?
Live-Webinare bieten Interaktion, persönliche Einordnung und die Möglichkeit, Fragen direkt an Expertinnen und Experten zu richten. Ihre Wirkung steigt jedoch deutlich, wenn sie anschließend auch on demand verfügbar sind. Kapitelmarken, kurze Module und kompakte Zusammenfassungen helfen dabei, die Inhalte in kleine Zeitfenster zu integrieren. Aus einem einzelnen Veranstaltungstermin wird so ein länger nutzbares Fortbildungsangebot mit mehreren relevanten Touchpoints.
Onkologie: Flexibilität wird zur Grundvoraussetzung
Der Report zeigt auch das Stimmungsbild von 40 Ärztinnen und Ärzten der Onkologie. Hier zeigt sich, dass der Zeitdruck noch extremer ausgeprägt ist. Die befragten Onkologinnen und Onkologen arbeiten durchschnittlich 53,8 Stunden pro Woche. Für Fortbildung bleiben ihnen lediglich 1,6 Stunden. Entsprechend eindeutig fällt ihr Wunsch aus: 100 % der Befragten bevorzugen On-Demand-Formate. 65 % legen Wert auf wissenschaftlich neutrale Inhalte, 55 % auf Praxisbezug und 50 % auf eine CME-Zertifizierung.
Gerade in dynamischen Fachgebieten reicht es deshalb nicht aus, relevante Inhalte bereitzustellen. Ärztinnen und Ärzte benötigen auch die Kontrolle darüber, wann und in welchem Tempo sie diese nutzen.
Fazit: Respekt vor der ärztlichen Zeitknappheit macht relevanter
Ärztinnen und Ärzte sind bereit, ihre knappe Zeit in digitale Fortbildung zu investieren. Voraussetzung ist, dass der Mehrwert schnell erkennbar und im Berufsalltag unmittelbar nutzbar ist. Für Pharma- und Healthcare-Unternehmen liegt darin eine klare Chance: Wer Webinare nicht vom eigenen Kommunikationsziel, sondern vom ärztlichen Bedarf aus entwickelt, schafft mehr als Reichweite. Er stärkt Vertrauen, Relevanz und die nachhaltige Wirkung medizinischer Kommunikation.
Bildnachweis Titelbild: KI-generiert
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