Das Motto des diesjährigen Aktionsmonats lautet „Ausreden können tödlich sein!“. Die begleitende Werbekampagne, entwickelt von der Agentur HEIMAT, Berlin, inszeniert unsinnige Ausreden überraschend und skurril und zeigt die tödliche Konsequenz der vorgeschobenen Argumente gegen den Gang zum Arzt:
Der Hirnforscher Dr. Kai Fehse von der LMU in München hat die Felix Burda Stiftung auf dem Weg zur neuen Strategie beraten. Er weiß, warum dieses Verhalten menschlich ist und was das Gehirn damit zu tun hat:
Um diesen Mechanismus zu umgehen, benötigen Menschen Informationen, die ihnen bewusst machen, dass ein Nicht-Handeln drastische Konsequenzen haben kann – im Falle einer fehlenden Vorsorgeuntersuchung beispielsweise einen tödlichen Krankheitsverlauf.
Werbekampagnen für Prävention und Vorsorge sollten daher auf diesen Erkenntnissen aus der Hirnforschung aufbauen. Indem sie mögliche Konsequenzen fehlender Vorsorge klar und wenn nötig drastisch ansprechen, unterstützen sie Menschen dabei, sich mit dem Thema zu beschäftigen und zu verstehen, dass rechtzeitige Vorsorge Leben retten kann.