Likes und Kommentare – das klingt nach Facebook und Instagram. Doch sogenannte „Social Signals“ sind längst im beruflichen Alltag der Ärzte angekommen. Sie kommentieren medizinische Neuigkeiten, bewerten redaktionelle Beiträge und teilen ihre Erfahrungen. Wir haben das Verhalten der Ärzte auf coliquio analysiert und 12 konkrete Tipps für Sie abgeleitet, wie Ihnen Interaktions-Tools bei der Erreichung Ihrer Marketingziele jetzt weiterhelfen.

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Quick Polls: Spielen Sie den Ball zurück

Sie kennen es vielleicht von Online-Nachrichtenseiten: Sie lesen einen Beitrag über ein aktuelles – vermutlich kontroverses – Thema und werden danach gefragt, wie Sie persönlich dazu stehen. Der Reiz daran: Nach der Teilnahme sehen Sie sofort, wie die anderen Leser abgestimmt haben. Und die Nachrichtenseite wiederum hat ein aktuelles Stimmungsbild ihrer Leserschaft vorliegen – kostenlos und ohne aufwändige Marktforschung. Im Marketing bringen Quick-Polls noch einen zusätzlichen Mehrwert:

  • Kurzumfragen eignen sich für Unternehmen, um kommunizierte Botschaften beim Leser tiefer zu verankern. Denn aus lernpsychologischer Sicht bleiben Informationen besser haften, wenn wir uns aktiv mit ihnen auseinandergesetzt haben.

Das kommt uns auch im medizinischen Kontext zugute. Da Ärzte hochmotiviert sind, Erfahrungen auszutauschen und ihr Wissen zu testen, nehmen sie gerne an kurzen Umfragen teil, um das Gelesene zu rekapitulieren.

Hier drei beispielhafte Quick-Polls aus der coliquio-Community:

Welche Fragen eignen sich noch und wie können Quick Polls strategisch eingesetzt werden? Konkrete Tipps finden Sie im E-Paper.

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Content Feedback: Lassen Sie Bewertungen zu

Wie zufrieden ist meine Zielgruppe mit meinem Content? Hat der aktuelle Beitrag die Erwartungen der Leser erfüllt oder gibt es Verbesserungsbedarf? Der Blick auf quantitative KPIs wie Reichweite und Klickrate hilft da nur bedingt weiter – und ist manchmal sogar irreführend.

  • Eine gute Headline kann einen Leser zwar zum Klicken aktivieren. Doch das sagt nichts darüber aus, wie zufrieden er mit der Qualität des Beitrags ist. War der Beitrag denn tatsächlich hilfreich für den Leser und hält er was er verspricht? Content Feedback ermöglicht es, datenbasiert zu validieren, wie erfolgreich eine Maßnahme war.

Die einfachste Umsetzung ist ein simples Bewertungstool – und zwar eins, das auch negative Reaktionen zulässt. YouTube macht’s vor: Hier können die Zuschauer nicht nur Likes vergeben, sondern auch Dislikes. Nur so hat man die Möglichkeit, bei schlechter Performance von Beiträgen zu erkennen, woran es lag – und sich weiterzuentwickeln. Daumen hoch oder runter – ist das nicht ein bisschen eindimensional? Ja, am besten fragt man nach der Bewertung noch einmal nach, was den Leser überzeugt hat beziehungsweise was er sich für das nächste Mal wünscht. Hier ein Beispiel aus der coliquio-Community: Nach der Bewertung klappt ein Fenster auf, um mehr darüber zu erfahren, was hinter der Meinung des Lesers steckt.

Content Feedback

Wie Sie Ihren Content und die redaktionellen Skills Ihres Teams durch dieses Tool gezielt weiterentwickeln, erfahren Sie im E-Paper.

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Kommentare: Lassen Sie Diskussionen zu

Man kennt es aus Foren, Communities und Nachrichtenseiten – in Kommentarspalten entstehen oft hitzige Wortgefechte und die Leser geraten manchmal heftig aneinander. Denn die Bereitschaft, die eigene Meinung frei zu äußern, ist im digitalen Setting in der Regel höher als Face-to-Face. Noch vor wenigen Jahren waren viele Unternehmen skeptisch: Wollen wir wirklich zulassen, dass Ärzte unsere Inhalte kommentieren? Was, wenn unser Image durch eine unberechtigte Kritik beschädigt wird? Diese Zweifel sind inzwischen ausgeräumt. Heute sind die meisten Unternehmen überzeugt, dass die Vorteile die Risiken klar überwiegen.

  • Erfolgreiches Marketing braucht direktes, ungefiltertes Feedback. Kommentare sind ein guter Weg, Unsicherheiten, offene Fragen oder Zweifel aufzunehmen, die ein Arzt im Gespräch mit dem Außendienstmitarbeiter vielleicht nicht äußern würde.

Zudem geben kritische Rückfragen oftmals Gelegenheit, in der Antwort weitere nützliche Informationen zu liefern. Hier ein Beispiel aus dem Ärzte-Netzwerk coliquio:

Kommentar

In diesem Fall bot der Kommentar dem Unternehmen die Gelegenheit, noch eine relevante Quelle nachzureichen – und die Inhalte des Beitrags damit noch einmal fachlich zu untermauern. Was Sie für ein unkompliziertes und schnelles Kommentar-Handling in der Hinterhand haben sollten, erfahren Sie in unserem E-Paper.

E-Paper: 12 Tipps für die Interaktion mit Ihrer Zielgruppe

Jetzt geht’s an die Umsetzung. In unserem E-Paper erfahren Sie, 

    • wie Sie Quick Polls noch strategischer nutzen können
    • welche Fragen sich für Kurzumfragen eignen
    • wie ein unkompliziertes Kommentar-Handling gelingt
    • wie Sie Content Feedback richtig analysieren
    • mit wie vielen Bewertungen und Kommentaren Sie rechnen können
E-Paper Social Signals



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    Nathalie Haidlauf
    Nathalie Haidlauf
    berichtet für coliquio Insights über die wichtigsten Marketing-Trends und liefert Inspirationen für die Pharmakommunikation der Zukunft.