Um als Start-up im Gesundheitsmarkt erfolgreich zu sein, braucht es vor allem etwas Naivität – das zumindest ist die Erfahrung der Gründer und Geschäftsführer von coliquio. Wir haben für Sie zusammengefasst, welche Begebenheit den Startschuss für coliquio gab, was Ärzten bei der Kommunikation mit Pharmaunternehmen wichtig ist und wie sich verschiedene Ärztegruppen heute auf der Plattform austauschen.

Die Geburtsstunde von coliquio

Auch die Halbgötter in Weiß können nicht alles wissen. Diese Erkenntnis gab den Startschuss für coliquio. Auf einer Party bemerkte Felix Rademacher mit Verwunderung, dass vor allem berufsspezifische Themen die Gespräche der Ärzte bestimmten: Soll ich eine neue EDV einführen, obwohl ich doch in 10 Jahren in Rente gehe? Verschreiben meine Kollegen schon das neue Präparat, das nun auf dem Markt ist?

Für Felix Rademacher entstand so eine Idee: Warum konnte dieser Austausch nicht auch digital stattfinden und so immer und überall verfügbar sein? Zusammen mit seinem Studienkollegen Martin Drees gründete er deswegen die Ärzte-Community coliquio.

Das Ziel: durch einen qualitativen Austausch Wissenslücken schließen und bessere medizinische Entscheidungen für den Patienten ermöglichen.

Kommunikation mit Pharma? Ja bitte! Aber nur so:

Nach regem Austausch der Ärzte untereinander, stellten die Gründer bald fest, dass das Wissen der Community allein nicht ausreicht, um die Wissenslücken der Ärzte möglichst umfassend zu schließen und Patienten bestmöglich behandeln zu können. Hier werden auch umfassende Informationen von Pharmaunternehmen innerhalb der Community benötigt.

Bevor diese Idee in die Praxis umgesetzt wurde, befragten die Gründer damals die Community-Mitglieder nach ihrer Meinung. Auch diese waren begeistert, sofern die Transparenz gewahrt bleibt. Damit eine Vertrauensbasis gewährleistet ist, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Für den Arzt muss eindeutig erkennbar sein, wer der Absender des Inhalts ist.
  • Die bereitgestellten Informationen müssen möglichst umfassend und ausgewogen sein.

Vom Start-up zur größten deutschsprachigen Ärzte-Community

Heute ist coliquio die größte deutschsprachige Ärzte-Community mit über 190.000 registrierten Medizinern und 120 Mitarbeitern an drei Standorten.

An der grundlegenden Zielsetzung hat sich nichts geändert. Mediziner schätzen die Community für den Austausch untereinander und mit der Industrie. Mittlerweile kommunizieren über 60 Pharmaunternehmen erfolgreich auf coliquio mit ihrer Zielgruppe. Dass diese Kooperationen für Pharmaunternehmen auf coliquio funktionieren, zeigen auch die Nutzungszahlen: 69 % der Ärzte konsumieren die Inhalte der Industrie.

Ärzte besuchen die Plattform …

Innerhalb der größten deutschsprachigen Ärzte-Community ist das Nutzungsverhalten der Ärzte ganz unterschiedlich. Während einige Ärzte die Community vor allem zur Weiterbildung nutzen und die Inhalte lediglich konsumieren, suchen andere zusätzlich den aktiven Austausch mit Kollegen und schätzen deren Experten-Meinungen.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Innerhalb von 30 Tagen melden sich über 70.000 einzelne Ärzte auf der Plattform an. Innerhalb von drei Monaten sind es sogar über 95.000 Unique User und damit etwa die Hälfte der Community.

… und nutzen sie aktiv

coliquio ist eine überdurchschnittlich aktive Community. Jeder zweite Arzt bringt sich aktiv ein. Sei es, indem er Patientenfälle einstellt, Fragen beantwortet, kommentiert, liked oder an kleinen Umfragen teilnimmt. Jeder siebte Arzt ist sogar Power User, das heißt, er beschäftigt sich sehr intensiv mit coliquio. Es gibt Power User, die mehrere hundert Kommentare pro Monat schreiben. Interessant sind aber weniger die konkreten Zahlen, sondern der langfristige Trend. In den letzten zwei Jahren hat sich die Zahl der Power User verdoppelt. Ein Fünftel hat sich vom stillen Leser zum aktiven User entwickelt.

Unterschiedliche Nutzertypen und ihre Vorlieben

Lesender User

Dr. Christian Müller, Facharzt für Allgemeinmedizin und einer unserer lesenden User, schätzt an coliquio vor allem die Möglichkeit, schnell und unkompliziert an Expertenwissen zu kommen. Für einen Hausarzt, der jeden Tag mit vielen verschiedenen Krankheitsbildern konfrontiert ist, ist coliquio eine super Option, um schnell relevantes Wissen zu erhalten. Gerade die Möglichkeit sich durch kurze Fallbeispiele einfach und schnell fortbilden zu können, ist für Ärzte ein wichtiger Nutzen von coliquio.

Interaktiver User

Dr. Thomas Harms ist einer der 38 % interaktiven User. Er sagt über coliquio: „Als Fan des Mediums Internet finde ich die Plattform sehr gut für den schnellen Austausch an fachlichen Informationen! Für mich liegt die Stärke von coliquio vor allem darin, sich schnell und unkompliziert mit Kollegen aller Fachrichtungen auszutauschen und medizinische Herausforderungen gemeinsam zu diskutieren.“

Power User

Cornelia Friedrich, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ist Power Userin bei coliquio. Sie schätzt besonders folgendes an der Community: „coliquio ermöglicht mir den Austausch mit Kollegen und der Pharmaindustrie auf einfachem Wege. Besonders schätze ich die sofortige und kompetente Rückmeldung zu Fragen sowie kritische Diskussionen über Diagnostik, Therapie oder Medikamente.“ Für sie ist coliquio fester Bestandteil des Ärztealltages.

Kontakt

Wirksame Pharma-Arzt-Kommunikation

Mit Content-Marketing-Kampagnen auf coliquio erreichen Sie Ärzte genau dort, wo sie sich fortbilden:
In der größten deutschsprachigen Ärzte-Community.

Wollen Sie wissen, welche Möglichkeiten coliquio für Sie bietet?

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Jutta de Monte
Jutta de Monte
ist Redakteurin bei coliquio Insights und berichtet über aktuelle Arztdiskussionen auf coliquio.