Kommt Ihnen das bekannt vor? Sie möchten wichtige Informationen mit Ihren Ärzten teilen und investieren viel Zeit und Mühe, um diese aufzubereiten. Doch wenn die Inhalte „an den Arzt gebracht“ werden sollen, stellen Sie wieder einmal fest: Es ist gar nicht so leicht, einen Arzt in einem Moment zu erwischen, zu dem er aufnahmefähig ist.

Das Zeitbudget der Ärzte wird immer knapper

Im Hinblick auf das Arbeitspensum eines Arztes ist das nicht verwunderlich: Der Arbeitstag ist minutiös durchgeplant, er eilt von einem Patienten zum nächsten und muss zwischendurch den Papierkram erledigen – ganz zu schweigen von den Herausforderungen rund um Praxis-Management und Co. Zudem werden die Zeitfenster für die einzelnen Aufgaben in den letzten Jahren kontinuierlich kleiner.

Die Akzeptanz von Push-Inhalten während der Arbeitszeit sinkt

Viele Unternehmen lassen sich davon nicht beirren und versuchen nach wie vor, Ärzte während ihrer Arbeitszeit über Push-Kanäle zu erreichen. Ärzte reagieren darauf zunehmend abwehrend: Sie haben im Arbeitsalltag schlicht keine Ressourcen frei, sich mit Push-Inhalten zu beschäftigen.

Selbstverständlich sucht ein Arzt auch während der Arbeitszeit nach Informationen, wenn er eine konkrete Frage hat – dafür sind jedoch Pull-Inhalte gefragt, die Sie für den Arzt gut auffindbar bereitstellen sollten.

Die Summe der Push-Nachrichten, die auf einen Arzt täglich unaufgefordert einstürmen, ist dagegen viel zu hoch und Ärzte sind dafür immer weniger empfänglich. Man könnte sagen: Die Push-Kanäle sind dicht.

Während der Freizeit gibt es noch Spielräume – die können Sie nutzen

Das sind denkbar ungünstige Voraussetzungen, wenn Sie Ärzte mit Ihren Inhalten erreichen möchten. Was können Sie tun? Bei der Arbeit ist der Arzt zu beschäftigt, beim Schlafen ist es mit der Ansprache auch schwierig – bleibt also nur noch die Freizeit. Und genau hier gibt es Spielräume, die Sie als Pharmaunternehmen nutzen können.

Dabei profitieren Sie davon, dass sich Arbeit und Freizeit immer stärker vermischen – nicht zuletzt, weil das Leben immer digitaler wird – auch das Ihrer Ärzte. Inzwischen sind mehr als die Hälfte der Ärzte Digital Natives (mehr Informationen dazu finden Sie hier).

a day in the life of your doc

Wenn ein Arzt beispielsweise abends mit seinem Tablet und einem Glas Rotwein auf dem Sofa sitzt, ist er für Ihren Input wesentlich aufgeschlossener als in der Praxis oder Klinik. Jetzt ist Ihre Gelegenheit gekommen, die Aufmerksamkeit des Arztes für Ihren Inhalt zu gewinnen. Das bestätigt auch eine Umfrage unter mehr als 900 bei coliquio registrierten Ärzten vom Dezember 2014: coliquio begleitet seine User durch den ganzen Tag, wird aber besonders intensiv zwischendurch und in aller Ruhe nach Feierabend genutzt:

Morgens vor der Arbeit
11%
In der Pause
19%
Zwischendurch
54%
Bei konkreten Fragen
19%
Nach der Arbeit
47%

Noch ein Tipp: Achten Sie auf eine ausgewogene Verwendung von Push- und Pullkanälen, wenn Sie Ärzte in Ihrer Freizeit erreichen wollen. Bei coliquio können wir dadurch die Verweildauer auf den Inhalten unserer Kunden um durchschnittlich 20% steigern.

 

Wie sind Ihre Erfahrungen? Wann steht Ihre Zielgruppe Ihren Informationsangeboten besonders aufgeschlossen gegenüber? Können Sie die zunehmende Vermischung von Arbeit und Freizeit bestätigen?

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Kommentare
  • Sabine Hauser

    Ich denke, die zunehmende Vermischung von Arbeit und Freizeit kann jeder bestätigen. Wer abends noch im Internet surft, z. B. auf Xing oder auf verschiedenen Blogs, beschäftigt sich automatisch auch mit der Arbeit. Wieso sollte das bei Ärzten anders sein?

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Luise Recktenwald
Luise Recktenwald
leitet den coliquio-insights-Blog, wo sie unsere Partner aus der Pharmabranche regelmäßig mit aktuellen Insights und Praxiswissen für die zukunftsfähige Kommunikation versorgt.